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Commerzbank "sell" 05.12.2002
Merrill Lynch
Die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch stufen die Aktie der Commerzbank (WKN 803002) unverändert mit „sell“ ein.
Nach einer sehr schwachen Kursentwicklung während der meisten Zeit des Jahres seien die Commerzbank zusammen mit der HypoVereinsbank plötzlich wieder als Lieblinge des Marktes entdeckt worden. Die Aktie der Commerzbank hätte sich seit Anfang Oktober verdoppelt.
Die Kursentwicklung spiegele zum einen die allgemeine Reduzierung der Marktrisiko Aversion und zum anderen die Pressespekulationen hinsichtlich einer Fusion mit der HVB wider. Man glaube jedoch nicht, dass ein Zusammenschluss eine Antwort auf die bestehenden Probleme darstelle. Beide Banken hätten das getan, was man bei den Kosten tun könne. Weitere Reduzierungen wären zwar willkommen, doch würden diese nicht die Kernprobleme Asset-Qualität und die schwachen Umsätze adressieren. Um hier zu Verbesserungen zu kommen, müsste man eine schnelle Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und eine rasche Implementierung eines risikobasierten Pricings sehen. Man sehe hierfür jedoch wenig Anzeichen.
Die Aktie notiere nunmehr deutlich über ihrem fairen Wert von 8,60 Euro. Auf Basis einer möglichen Fusion habe der Markt das Niveau von Synergien bereits zu hoch angesetzt. Zudem glaube man nicht an eine kurzfristige Realisierung des Deals. Die Aktie biete auf dem momentanen Niveau kein Aufwärtspotenzial, während man aber gleichzeitig gewichtige Risiken sehe.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Merrill Lynch bei ihrer Empfehlung die Aktie der Commerzbank zu verkaufen.
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